Schrödingers Bodenplatte

Am Freitag war es endlich soweit 🙂 Die Bodenplatte sollte gegossen werden. Wir wollten uns um 8 Uhr mit unserem Sachverständigen auf der Baustelle treffen. Unser Sachverständiger vom VPB (Verband privater Bauherren) wollte sich die Bewehrung sowie die von der Firma Permaton eingebrachten Fugenbänder vor dem gießen anschauen. Ein Mitarbeiter von Permaton hat bei unserer Ankunft bereits die Fugenbänder eingebracht und verschweißt. Zusätzlich wurde von Permaton der komplette Betonierungsvorgang überwacht. Permaton übernimmt in diesem Fall 10 Jahre Garantie auf die Dichtigkeit der Kellerkonstruktion. Nach ein paar wenigen Rückfragen unseres Sachverständigen bzgl. der Konstruktion gab dieser grünes Licht und die Arbeiten konnten wie geplant durchgeführt werden.

 Nun wurde es etwas hektisch… der Stellplatz für die Betonpumpe wurde erneut verdichtet… der Bagger verladen.. zeitgleich wurde das DIXI WC geleert und die Müllabfuhr fuhr in die Straße ein 😉 Wir konnten gerade noch ein paar belegte Brötchen und einen Kaffee für die Arbeiter holen als auch schon die Betonpumpe in die Straße einbog. Nach kurzer Prüfung wurde diese aufgebaut und der Arm der Pumpe entsprechend ausgefahren. Wir mussten nicht lange auf den ersten von fünf Betonmischfahrzeugen warten. Der Moment als der erste Beton aus dem Betonmischer in die Betonpumpe wander und somit unweigerlich auch in Richtung Bodenplatte gepumpt wird ist schon ein wenig überwältigend. Zumal mir nach dem Ärger in den letzten Monaten uns nicht wirklich getraut haben uns über den anstehenden Fortschritt zu freuen. Nach den ersten drei Ladungen und einer zur Hälfte gegossenen Bodenplatte, mussten wir die Baustelle verlassen da wir noch arbeiten mussten. Nach der Arbeit fanden wir die Bodenplatte komplett abgedeckt und mit Wärmeschutz vor. Dies erinnerte uns ein wenig an das Experiment von Herrn Schrödinger 😉 Ob sich nun wirklich eine fertige Bodenplatte unter der Folie befindet, werden wir wohl erst in ein paar Tagen erfahren 😉

Wir werden berichten!

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